Wie gestaltet sich Ihr ehrenamtliches Engagement außerhalb Ihres beruflichen Alltags?

VdU Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.: Mit meinem Engagement im Vorstand des Landesverbandes Hamburg/Schleswig-Holstein bin ich als Mitgliederbetreuerin nah an den Unternehmerinnen mit ihren Zielen, Forderungen und gemeinsamen Lösungsansätzen. Und ich arbeite an der Vernetzung zu Neumitgliedern. Das alles ginge nicht ohne viel Spaß mit all‘ den tollen Unternehmerinnen im Norden und unseren großartigen Veranstaltungsformaten.
Besonders am Herzen liegt mir die Stärkung von Frauen in der Wirtschaft und die enge Vernetzung mit Unternehmerinnen, die in unserer Gesellschaft häufig noch einen Exotenstatus haben. Die Vorstandsarbeit der Mitgliederbetreuung macht es mir möglich, Unternehmerinnen noch enger miteinander zu vernetzen und den Verband in Hamburg/Schleswig-Holstein zu stärken.

VDU


Vorbild-Unternehmerin für die Initiative FRAUEN unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen bei der Berufswahl in dem Wunsch zu bestärken oder diesen Wunsch zu wecken, Unternehmerin zu werden. Für mich ist es wichtig, dass Mädchen und junge Frauen nicht nur ihr familiäres Umfeld als Ratgeber haben, sondern Ansprechpartnerinnen für Zukunftspläne finden, bei denen sie möglicherweise ansonsten keine Unterstützung finden. Daran möchte ich mitwirken, frei nach Barrack Obama: Yes you can!

Außerdem möchte ich beitragen, den Weitblick junger Mädchen in Richtung Unternehmertum zu schärfen. Ich greife hier auf Kurt Hahn zurück: „Es steckt mehr in Dir, als Du denkst“.

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Ehrenamtliche Richterin am Hamburger Arbeitsgericht: Als Mitglied des AGA e.V. bin ich für die Arbeitgeberseite vorgeschlagen worden und habe mich sehr über dieses Vertrauen und die Berufung gefreut. Dieses Ehrenamt ermöglicht mir einen ganz neuen und lehrreichen Blick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen.
Ich empfinde eine große Ehre, für die Arbeitgeberseite benannt worden zu sein und Konflikte zu einem guten Ergebnis für beide Seiten zu führen.


Prüferin der Handelskammer Hamburg: Den Beruf des/r Personaldienstleistungskaufmannes/-frau gibt es seit 2008 und es war mir eine Herzensangelegenheit, von Anfang an als Prüferin dabei zu sein. Jedes Jahr lernen wir engagierte und zielorientierte junge Menschen kennen, die mit großem Engagement ihre Berufsausbildung absolviert haben. Einen kleinen Anteil an diesem Erfolg zu haben, erfüllt mich mit großer Freude.